01.01.2009, Donnerstag
Auf dem Weg von San Jose zu unserem Badehotel sehen wir dann auch noch die lang ersehnten Krokodile
Nach der langen Silvesternacht fällt das aufstehen natürlich nicht so leicht. Das Frühstück ist das frühe aufstehen wert, es gibt alles was das Herz begehrt. Auch Peter taucht beim Frühstück noch einmal auf und passt auf, dass auch jeder in den Richtigen Transferbus steigt. Um 08:00 Uhr setzt sich unser Bus in Richtung Jaco in Bewegung, auch sieben weitere Personen aus unserer Reisegruppe sind noch mit an Bord. Unseren ersten Zwischenstop machen wir schon im 10 Minuten entfernt liegenden Flughafen. Hier nehmen wir noch eine Person auf, die heute Morgen aus Deutschland landet. Leider sind wir viel zu früh hier und das Flugzeut hat dann auch noch Verspätung. Wir stehen ca. 1,5 Stunden auf dem Flughafenparkplatz und warten. Da hätten wir auch länger schlafen können und wären erst später losgefahren. Der Unmut bei den Reisenden ist sehr groß. Dann setzen wir uns endlich in Bewegung in Richtung Pazifik. Wir überqueren eine Bergkette und nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir den Fluß Rio Tarcoles.

Hier hat uns Peter versprochen sehen wir endlich die lang ersehnten Krokodile. Ich glaube schon langsam nicht mehr daran, Delphine haben wir ja auch nicht gesehen und tue das als Geschwätz von Peter ab. Aber ich täusche mich gewaltig, unter der Straßenbücke liegen ca. 25 teilweise ziemlich große Krokodile regeungslos im Wasser. Die scheinen wirklich hier zu wohnen, ohne Zäune und Mauern, einfach in freier Natur. Mich hat etwas traurig gestimmt, dass nicht weit vom Fluss und den Krokodilen entfernt eine erschöpfte Kuh lag. Für mich sah es so aus, als ob die Kuh für die Krokodile als Futter dort abgelegt wurde.

Jetzt haben wir noch eine Stunde Busfahrt vor uns und dann erreichen wir endlich unser Strandhotel. Wir haben uns nach langem hin und her für das Punta Leona entschieden. Diese Entscheidung haben wir auch zu keiner Zeit bereut. Vom Reisebüro wurde uns das Playa Papagayo am Golfo de Papagayo an der nördlichen Pazifikküste empfohlen. Nach einigen Recherchen im Internet (Hotelbewertungen) und der Tatsache das an der dortigen Küste kein Regenwald, somit keine Palmen vorhanden sind sondern nur Pinenwald zu finden ist, haben wir uns gegen das Hotel und die Gegend entschieden. Die Hotelbewertungen für das Punta Leona sind überwiegend positiv ausgefallen und die Hotelanlage befindet sich mitten im tropischen Regenwald. Weiter war eine wichtige Entscheidunshilfe die Transferzeit von San Jose. Zum Golfo de Papagayo beträgt diese ca. 8 Stunden, dies bedeutet das zwei Tage komplett für Busfahren wegfallen und Bus sind wir genug gefahren. Die Transferzeit zum Punta Leona beträgt ca. 2,5 Stunden. Das wir mit unser Hotelwahl eine gute Entscheidung getrofen haben, hat sich später auf dem Rückflug nach Deutschland bestätigt. Im Flugzeug haben wir mitbekommen wie sich zwei Pärchen über die Hotelanlage am Golfo de Papagayo unterhalten haben. Hier wurden sehr viele negative Erfahrungen in diesem Hotel gesammelt. Ihre Woche Badeurlaub war keine Erholung, viel Streit mit dem Personal und dem Hotelchef, die Badegäste aus Deutschland wurden kaum beachten oder ernstgenommen. Auch die Strände waren nicht sehr schön und das Angebot des Hotels die Gäste mit einem Boot zu dem auf einer Insel liegenden Hotelstrand zu fahren klappte auch selten.
Eine Krokodilgruppe von ca. 25 Tieren mit richtig großen Brocken wohnt hier unter einer Straßenbrücke
Der Eingang zum Hotel Punta Leona
Plan der weitläufigen Hotelanlage
Der Eingang des Hotels liegt direkt an der Straße und sieht aus wie eine Grenzstation.
Unser Zimmer befindet sich im Bereich Cuba, mitten im Regenwald
Superior Zimmer - renoviert, sehr hell mit Terrasse
Die Terrasse
Auf den Zimmerdächern findet man Echsen die sich sonnen
Die Rezeption
Die Hotelanlage bietet so einiges
2 Tennisplätze
Die Disco, war bei unserem Besuch nicht in betrieb
Hier haben wir jeden Mittag kleine Snakes gegessen
In diesem Gebäude sind die sanitären Einrichtunen untergebracht
Der Kinderpool mit Blick auf den Ozean
Die Hotelbar am Kinderpool, hier haben wir so einige leckere Cocktails getrunken
Der große Pool
So sieht das Frühstück im Hotel Punta Leona aus, jeden Morgen mit tierischem Besuch
Mama mit Baby
 
Auch die Nasenbären haben hunger
Für Bananen machen sie alles
Die Nasenbären fressen Stephan sogar aus der Hand
Äffchen mit Leberfleck am Mund
Die Mama mit Baby kommt auch langsam näher
Ob ich hier noch etwas essbares finde ....
Bananen schmecken so gut
Die Nasenbären sind los
Frech kommen die Nasenbären bis zu Tischen im Restaurant um etwas Essbares zu ergattern.
Wenn es ums Essen geht, können die kleinen untereinander auch böse werden .
Der Boss ist böse, ein anderer hat die Banane bekommen
Melone schmeckt auch gut
Auch die Affen fressen Stephan aus der Hand.
 
   
Auf der Hotelanlage trifft man immer wieder auf Echsen.
 
Am Strand fliegen die Aras lauthals von einem Baum zum nächsen
 
Der Playa Blanca, weißer Sand, Palmen und türkisfarbenes Meer
Ein wunderschönes Fleckchen. Hier wohnt auch die Hotel Schildkröte, wir haben sie leider nicht gesehen.
   
Hier kann man es aushalten.
Baywatch in Costa Rica
 
Der Playa Mantas, mit dunklem Sand
   
 
Der Flughafen von San Jose
Die Hauptstadt San Jose und ihre Vorstädte aus der Vogelperspektive
Ein letzter Blick auf den Vulkan Irazu

Auch auf dem Rückflug haben wir einen Zwischenstop in der Domenikanischen Republik

Wir fliegen in den Tag hinein ...
Bei der Ankunft am Hauptbahnhof in Frankfurt frieren wir ganz schön
Bei gutem Wetter losgeflogen im tiefsten Winter zurück gekehrt