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24 Tage Südwesten und Süden der USA mit Mietwagen
Seit meiner Reise nach New York 1995 wollte ich gern noch mal in die USA reisen.
Ich hatte viel von den verschiedenen Nationalparks an der Westküste gehört und ich träumte von einer Autotour über die Küstenstraße zwischen Los Angeles. Und San Francisco und in die Berge, von den Villen der Stars in Beverly Hills, Bel Air und Malibu, von Hollywood mit "walk of fame" und den Filmstudios, von Baywatch an den Beaches von L.A., vom Strip in Las Vegas und einem Hotelzimmer im LUXOR….

Auf meiner Reise mit Klaus nach Indien lernte ich u.a. Siba, die Tochter von Klaus' Freunden in Delhi, kennen. Sie bereitete sich gerade darauf vor, ein paar Semester in USA zu studieren und lud uns ein, sie in Boston oder New Orleans zu besuchen.
So gab es neben meinen alten Träumen einen zusätzlichen, aktuellen Grund für eine Reise in die USA und es fiel mir nicht schwer, Klaus auch für eine Tour in und um Kalifornien zu begeistern.

Nach einiger Zeit der Info-Sammlung und Planung, insbesondere den Bemühungen, Westküste mit New Orleans organisatorisch und nicht zu teuer zu kombinieren, stand unser Programm inklusive einiger Buchungen bzw. Reservierungen von hier aus und es ging am 12. Oktober 2003 los. Von Frankfurt aus flogen wir mit Delta Airlines mit Umsteigen in Atlanta zunächst nach L.A.. Dort starteten wir gleich am nächsten Morgen unsere Autotour an der Pazifikküste entlang nach San Francisco, von dort ging es durch die wichtigsten Nationalparks in den Bergen wieder zurück in Richtung Süden mit Abstechern nach Las Vegas und Utah, und dann im Bogen über den Grand Canyon zurück nach Los Angeles.
In der letzten Woche flogen wir von L.A. über Houston nach New Orleans, von wir wieder mit Auto nach Memphis und zu einem kurzen Badeausflug nach Florida fuhren.

Das waren über drei Wochen mit ca. 7000 km Autofahrt und vollem Besichtigungsprogramm - in einigen Momenten und an einigen Orten haben wir uns gewünscht, etwas mehr Zeit zu haben. Insgesamt aber eine tolle Reise an wunderschöne Plätze mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen über die schönen und auch die nicht so schönen Seiten des "American way of living"

Die Reisezeit im Oktober erwies sich als Supertreffer - zwar waren wir gewarnt worden, dass es um diese Zeit in den Bergen schon recht kühl sein und evtl. schon schneien könne, aber wir hatten es richtig gut erwischt. Der Sommer 2003 war auch in den USA superheiß und sehr lang; und wir hatten bis auf einen Nebeltag immer Sonne und mittags war es meist weit über 20° C warm ( im Süden natürlich noch wärmer ). Trotzdem war - außer zu Halloween in New Orleans - nicht mehr Hauptsaison, so dass die Städte und die Nationalparks nicht mehr von Touristen voll waren. Da wir das vorher nicht wußten, hatten wir für Los Angeles, San Francisco, Las Vergas und den Yosemite National Park die Hotels von zuhause aus gebucht.
Das wäre zwar nicht nötig gewesen, erwies sich aber doch als praktisch, weil die Hotelsuche in den großen Städten einfach zeitraubend und nervig sein kann.
Ansonsten sind wir fast immer in Motels der Best Western Kette abgestiegen, die sich überall finden lassen. Wenn man morgens beim Aus-Checken schon weiß, in welchem B.W. Motel man abends absteigen will, lässt man von der Rezeption aus dort reservieren und bekommt für die "Markentreue" einen extra Rabatt ( außerdem gibt's noch Rabatt für ADAC-Mitglieder ); so waren die B-W-Preise aus unserer Sicht o.k. - sie schwanken allerdings je nach Ort und Ausstattung - auf unserer Tour zwischen 48,-- und 124,--$ für das Doppelzimmer mit zwei Betten. Natürlich gibt es wesentlich billigere Motels, die nach unserer Erfahrung aber dann oft auch im Standard wesentlich niedriger liegen ( häßlich Badezimmer, muffig, abgewohnt ). Ebenso gibt es an allen touristisch interessanten Plätzen auch bessere und dann wesentlich teurere Hotels.
Fazit zum Übernachten : in der Regel gibt es kein Problem für jeden das Passende zu finden.
Ebenso unproblematisch ist das Reisen mit dem Auto. Wir hatten für L.A. und für New Orleans jeweils bei Alamo von hier aus bereits Mietwagen reserviert und bezahlt - und damit waren wir sehr zufrieden. An den Flughäfen warten immer Shuttle-Busse zu den Autoverleihern ( wie zu den großen Hotels ), so dass man schon mal ohne Suchen, kostenlos und recht bequem zu seinem Mietwagen kommt. Die Autos waren recht neu und immer technisch in Ordnung und das Abgeben und Abrechnen war in max. fünf Minuten erledigt.
Das Fahren selbst ist ebenso easy; außer auf den großen Freeways in den Ballungszentren fließt der Verkehr meist sehr ruhig; nach ein bisschen Gewöhnung an Automatik und an die Besonderheiten der Beschilderung und mit einem guten Beifahrer als Navigator kommt man auch in den großen Städten sehr gut und entspannt zurecht. Allerdings kann das Parken sehr teuer sein wie auch das Unterstellen in der Hotelgarage ( z.B. San Francisco 29,--$ pro Nacht ).
Etwas problematischer ist es evtl. mit "Verpflegung" - jedenfalls dann, wenn man nicht ausgewiesener Fast-Food-Fan ist.
Wer jede Filiale von Mc Doof, Taco Bell usw. als neuen touristischen und kulinarischen Höhepunkt annehmen kann, der ist im absoluten Schlaraffenland.
Wer aber Fast-Food zweimal pro Woche schon zuviel findet, der hat in USA ein Problem; nicht unbedingt in den großen Städten - hier findet sich immer auch was akzeptables aus der internationalen Küche, vor allem Asiatisches, aber auch moderne, leichte mediterrane Küche. Richtig gut und evtl. auch noch "fein" essen ist für den Touri schwer, erstens nicht leicht zu finden und zweitens immer sehr teuer. Auf dem "flachen Land" gibt's nach unseren Maßstäben fast nur Fast-Food - von lokalen Geheimtips ( die wir nicht gefunden haben ) mal abgesehen.
Aber natürlich fährt man ja nicht wegen des Essens in die USA, sicher eher um die faszinierenden Städte und die grandiosen Naturlandschaften kennen zu lernen.
Dazu muß man unbedingt die zahlreichen Nationalparks besuchen; dazu ist als Tipp anzumerken: wenn man mehr als zwei Nationalparks besuchen will, sollte man unbedingt den Nationalpark Pass kaufen, der mit 50,-- $ auf jeden Fall billiger kommt als wenn man jeweils den Einzeleintritt bezahlt. Außerdem ist uns klar geworden, dass man die Schönheiten der Parks auf unserer sehr eiligen Tour nur sehr oberflächlich kennenlernen konnte; wer da mehr will als die Ausblicke von den Vista-Points und aus dem Auto, der muß sich in den Parks als Wanderer, Reiter oder per Boot auch abseits der Hauptwege bewegen und jeweils mehr als ein paar Stunden dort verbringen.

So, zum Abschluß der Einleitung noch ein paar Worte zur Struktur dieser Website:
Die Seite ist in drei Bereiche gegliedert
1. den REISEFÜHRER-Teil
Hier finden sich Infos und Tips zu den Städten und Sehenswürdigkeiten, die wir besucht haben; teilweise haben wir hier Zitate aus dem Reiseführer Iwanowski's USA Weste abgeschrieben.
2. das REISETAGEBUCH mit der Beschreibung unseres Reiseverlaufs und der einzelnen Reisetage mit entsprechenden Bildern.
3. der BILDERSERIE mit mehr und größeren Bildern, die wir bei dieser Reise aufgenommen haben.

Außerdem gibt es ein Gästebuch und wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Euch hier mit positiven und auch konstruktiv-kritischen Kommentaren zur Website oder mit Euren Erfahrungen oder Fragen zu USA-Reisen verewigt.
Viel Spaß beim Anschauen!
Silvia Brettschneider
Klaus Riske