Die Kleinstädte auf unserer Tour


Santa Barbara:  
Zweifellos gehört Santa Barbara zu den attraktivsten Städten Kaliforniens, ja sogar der USA. Die Perle der kalifornischen Riviera ist ein Magnet nicht nur für Touristen, sondern auch für außergewöhnlich viele VIPs.

Die Stadt Santa Barbara selbst hat 90.500 Einwohner, im Großraum Santa Barbara County leben 397.000 Einwohner.

Das Besondere an Santa Barbara ist ein geschlossenes Stadtbild, wie man es sonst selten in Amerika findet. Ein Erdbeben hatte hier im Jahre 1925 das ganze, wenig ansehnliche, Geschäftsviertel vernichtet und den Weg freigegeben für eine komplette Neubebauung. Die Stadtplaner entschlossen sich, den Aufbau im pseudospanischen Stil in Angriff zu nehmen, und es ist ihnen voll geglückt.

Man spaziert zwischen weißen Mauern, an denen sich Blumen hochranken, kann durch Arkaden mit Restaurants und netten Läden gehen, sieht Häuser in warmen Ockerfarben, mit roten Ziegeldächern, Balkonen und hölzernen Fensterläden. Nirgendwo stört ein Hochhaus, und neobarocke Kirchen, Plätze, Straßencafé's, Springbrunnen und Gassen lassen eine mediterrane Stimmung aufkommen.

Wie in einer europäischen Kleinstadt braucht man noch nicht einmal einen Wagen, um die Schönheiten von Santa Barbara zu genießen.



Monterey:  
Monterey mit rund 33.000 Einwohnern die größte Ortschaft der Monterey Peninsula, ist zugleich eines der meist besuchten und reizvollsten Gebiete von ganz Kalifornien.

Nachdem Sacramento die Funktion der Bundeshauptstadt übernommen hatte, blieb Monterey Geschäftszentrum und Verkehrsknotenpunkt der Halbinsel. Wirtschaftlich durchlief die Stadt in den letzten Jahren einen drastischen Wandel: Nachdem die Fischkonservenindustrie durch das Verschwinden der Sardinen aus den Gewässern vor Monterey schon vor Jahren zum Erliegen kam, stellte man sich ganz auf den Fremdenverkehr um, der heute die Haupteinnahmequelle darstellt.

Die einstige Hauptstadt ist mit vielfältigen historischen Sehenswürdigkeiten gesegnet.
Monterey besteht aber nicht nur aus geschichtlichen Zeugnissen, das beste Beispiel dafür ist der Fisherman's Wharf, jenes Gegenstück zu San Francisco. Das laute Gebrüll der Seelöwen zieht die Besucher automatisch an.
2 Meilen nördlich des Zentrums befindet sich an der Küste ein weiterer Anziehungspunkt, das ehemalige Industriegelände, das auf den Anfang des 20. Jh. verweist und damals als Cannery Row berüchtigt war. Damals war Monterey das Zentrum der Sardinenfischerei, ein Erwerbszweig, der erst durch das Ausbleiben der Sardinenschwärme vernichtet wurde. Und hier entstand auch die entsprechende Konservenindustrie. Wo sich heute in frisch gestrichenen Holzhäusern Restaurants, Boutiquen und Souvenirshops ausbreiten, lebten damals mittellose Arbeiter unter unsäglichen Bedingungen. Nach Schließung aller Konservenfabriken hat die heutige Cannery Row nichts mehr mit dem alten Gewerbegebiet gemeinsam, wenn auch die meisten Fassaden stehen geblieben sind.

Am nördlichen Ende der Cannery Row liegt am und im Meer eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt, das weithin berühmte Monterey Bay Aquarium. Hier kann man durch Glasfenster in die Bassins schauen, die mit dem offenen Ozean verbunden sind. Der Schwerpunkt des Aquariums liegt auf der Darstellung der Lebewesen und ihres Lebensraums in der Bucht von Monterey.




Carmel:  
Das charmante Carmel-by-the-Sea, kurz Carmel genannt, ist mit 4.500 Einwohnern eher ein Dorf, hat aber eine sehr sympathische Atmosphäre. Die eigentliche Karriere des Ortes begann 1888, als 200 Grundstücke verkauft und das erste Hotel gebaut wurde. Zu Beginn des 20. Jh. begann man großflächig mit der Anpflanzung von Bäumen, die Carmel heute seinen ganz besonderen, von viel Grün geprägten Reiz verleihen.

Zahlreiche Künstler ließen sich nieder, die der reizvollen Landschaft wegen hierher kamen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Carmel allerdings immer mehr zum Treffpunkt der High Society, die die Grundstückspreise in die Höhe trieb, so dass die Künstler sich südlich in die Berge von Big Sur zurückziehen mußten.

Die in einem Wald gelegene Kleinstadt besitzt nur niedrige, meist aus Feldsteinen und Holz errichtete Häuser. Durch viele ansässige Filmstars festigt Carmel seinen Ruf als Nobelviertel, auch die Wahl des Schauspielers Clint Eastwood zum Bürgermeister hat dazu sicher beigetragen.

17-Miles-Drive:
Eine Privatstraße ($8,50), die aber äußerst populär ist. Einerseits findet man dort die dramatische Landschaft mit ihren Monterey Zypressen, kargen Klippen und dem heranstürmenden Ozean, andererseits die weiten Golfplätze von Pebble Beach, die zu den berühmtesten der Vereinigten Staaten gehören.



Morro Bay:  
 


Page:  
Der Fremdenverkehrsort liegt etwa 3 km vor dem Glen Canyon Damm. Wenige Meilen vor der Siedlung, am Meilenstein 545, sollte man unbedingt anhalten und dann etwa 500 m zu einem phantastische Aussichtspunkt wandern: der Horseshoe Bend Scenic Lookout gibt ein geradezu majestätischen Blick auf die Flussschleife des Colorado River frei, der sich in Hufeisenform durch einen rund 100 m tiefen Canyon zwängt.
Wenige Fahrminuten später erreicht man das Städtchen, das als Siedlung der Bauarbeiter bei der Konstruktion der Staumauer entstand, also verhältnismäßig jung ist.

Zum Lake Powell und dem Glen Canyon Damm gelangt man auf dem bergab führenden Hwy. 89, dessen imposante Brücke sofort neben der Staumauer den Canyon überspannt. Der Damm wurde als Nachfolgeprojekt des Hoover-Staudamms zwischen 1954 und 1964 erbaut und ist heute ein mächtiges Monument menschlicher Naturbeherrschung. Aus nicht weniger als 5 Mio m³ Beton besteht der 200 m hohe Damm, dessen Krone 457 m lang ist.

Der Lake Powell selbst ist einer der größten Stauseen der Welt - das sich über 300 km in unzählige ehemalige Canyons und Buchten hineindrängt.
Das bekannteste Highlight ist die erst 1909 entdeckte Rainbow Bridge. Die größte natürliche Steinbrücke der Welt.


zurück nach Home