|
Diese Stadt ist keine Stadt im üblichen Sinne, und sie ist wie für
den Autoverkehr geschaffen.
Folgendes ist dabei charakteristisch:
Die Lebensadern von Los Angeles sind die breiten, endlosen Bänder
der Freeways, über die sich permanent eine ungeheure Blechlawine
schiebt.
Mit 1.200 km² ist L.A. flächenmäßig eine der größten
Städte der Welt. Die Entfernungen im Großraum Los Angeles sind
mit denen im Ruhrgebiet vergleichbar.
Heute wohnen in der Stadt (City of Los Angeles) 3,4 Mio Einwohner; im
Großraum (County of Los Angeles) sind es 8,8 Mio und nimmt man den
inzwischen zusammengewachsenen Ballungsraum der Counties of Los Angeles
, Riverside, Venure, Orange und San Bernardino, dann beträgt die
Einwohnerzahl 14 1/2 Mio Menschen. In der Hierarchie der US-Städte
nimmt Los Angeles damit nach New York City und vor Chicago den zweiten
Rang ein.
Diese Stadt ist eine Welt für sich, in der Menschen aus 140 Ländern
mit etwa 96 verschiedenen Sprachen leben.
Sehenswürdigkeiten:
Union Station:
Die aus vielen Hollywoodfilmen bekannte AMTRAK-Eisenbahnstation, die architektonisch
sehr interessant ist. 1939 als letzter der großen Bahnhöfe
der USA erbaut. Die Union Station gilt mit Recht als eines der schönsten
Gebäude dieser Zeit in Kalifornien.
Chinatown:
Zwar kann das Viertel nicht mit seiner berühmten Schwester in San
Francisco konkurrieren, doch lebt hier immerhin die zweitgrößte
Chinesengemeinde der US-Westküste und man bemüht sich die Erinnerungen
an das alte China wach zu halten.
Civic Center:
In seinem Zentrum erhebt sich die City Hall, die 1928 für fast $5
Mio fertiggestellt wurde. Damals überragte das weiße Rathaus
mit 27. Stockwerken alle anderen Gebäude der Stadt.
Hollywood:
Aus einem kleinen verschlafenen Farmbezirk, der erst 1903 in Los Angeles
eingemeindet wurde, entwickelte sich der Ort fast explosionsartig. 1907/08
hatten die Filmregisseure und Produzenten die Vorteile des sonnigen Klimas
für ihr expandierendes Gewerbe entdeckt.
Walk of Fame:
Der vielleicht berühmteste Bürgersteig der Welt, der sich auf
beiden Seiten des Hollywood Blvd. hinzieht. Mehr als 1.800 Persönlichkeiten
aus Film-, Fernseh- und Showgewerbe sind hier mit einem Stern und ihrem
Namen verewigt worden.
Kodak Theater:
Hier werden seit 2002 die Oscars verliehen.
Mann's Chinese Theater:
Seitdem sein Besitzer Sid Grauman es 1927 eröffnete, ist dieses Kino
wohl das bekannteste der Filmstadt. Außer der fernöstlichen
Formensprache und den Film-Premieren, die hier gezeigt werden, locken
vor allem die Fuß- und Handabdrücke von mehr als 180 Stars.
Hier wurden bis 2002 die Oscars verliehen.
Universal Studios:
Die mit Abstand bekanntesten Filmstudios. Oft wird man in den Universal
Studios an Disneyland erinnert: Perfekte Unterhaltung und Fun stehen obenan.
Über den Universal City Walk, eine futuristische Gehmeile mit Geschäften,
Restaurants, Souvenir Shops und Kinos kommt man zum Eingang. Der Besuch
der Filmstadt verlangt mindestens einen halben Tag. Am besten man startet
mit der Universal Studio Tour: Man fährt mit einer Bahn durch Kulissen
von Städten, Häusern und Landschaften die einem alle irgendwie
vertraut vorkommen. Das spektakulärste Erlebnis hat man jedoch wenn
man eine Attacke des Weißen Hais beobachtet und dem brüllenden
King Kong ins überdimensionierte Gesicht starrt. Den Höhepunkt
der Illusion stellt ein Erdbeben dar (8,3 auf der Richterskala), von dem
man in einem U-Bahn Tunnel erschreckt wird.
Griffith Park und Observatorium:
Der Park selbst, 1896 vom Waliser-Zeitungsmann Griffith der Stadt zum
Geschenk gemacht, hat riesige Ausmaße (16 km² der größte
öffentliche Stadtpark in den USA). Der Hauptgrund, warum ausländische
Besucher den Park besuchen sollten, ist jedoch der hier gebotene Panoramablick
über die Stadt, insbesondere bei nächtlicher Beleuchtung.
Das mächtige, weiße Griffith Park Observatory, ein eindrucksvolles
Gebäude aus dem Jahre 1930. Das Observatorium beherbergt ein großes
Planetarium.
Hollywood Sign:
Jene berühmten Buchstaben, die 1923 aufgerichtet wurden und eigentlich
als Hollywoodland auf Bauland aufmerksam machen sollten. Sie sind so mit
der Filmmetropole verschmolzen, dass man sich 1978 entschloss, sie mit
einer aufwendigen Restauration ($43.000) vor dem Verfall zu retten.
Beverly Hills:
Hier findet man den berühmten Sunset Strip. Obwohl von den heißesten
Zeiten, als hier Nachtclubs für Furore sorgten, nicht viel übrig
ist, macht man doch immer noch gern den Autocorso über den Strip.
Folgt man dem Strip, kommt man unweigerlich an hochherrschaftlichen Villen
vorbei, sieht von blühenden Gärten umringte Schwimmingpools
und kann abgestellte europäische Nobelkarossen bewundern. Dann weiß
man: Nun befindet man sich in Beverly Hills.
Es hat keinen Zweck nach bestimmten Persönlichkeiten Ausschau zu
halten. Denn die Reichsten der Reichen haben genügend Mittel, ihre
Privatsphäre schützen zu lassen.
Strände
Ein etwa 40 Meilen langer, nahezu durchgehender Sandstrand markiert die
weit geschwungene Santa Monica Bay.
Marina Del Rey:
Mit dem angeblich größten Yachthafen der Welt. An dessen Ende
hat man mit dem Fisherman's Village die Kopie eines Fischerdörfchens
der amerikanischen Ostküste.
Venice:
Das turbulente Seebad trägt seinen Namen seit 1905, als ein Tabakmagnat
mit dem Bau von Kanälen (insgesamt 26 km) die Kunst, Kultur und das
Leben seiner Lieblingsstadt Venedig nach Kalifornien bringen wollte. 1940
hat man die Kanäle alle wieder zugeschüttet, jedoch sind in
den 1990ern einige davon wieder ausgehoben und in ihren alten Zustand
versetzt worden; am besten fragt man Einheimische wo man die versteckten
Wasserstraßen findet.
Das eigentliche Venice hat sich zu einem boomenden, trendigen Mekka der
Jugendkultur entwickelt. Der Venice Beach mit seinem Pier und feinsandigem
Strand wird von einer 3 km langen Fußgängerpromenade, dem Venice
Boardwalk, auf dem sich Bodybuilder und Strandnixen, Inline Skater und
Alt Hippies, fliegende Händler und Straßenmusikanten ein Stelldichein
geben, begrenzt.
Santa Monica:
Am Ende der legendären Route 66 liegt das unbestrittene Zentrum des
Fremdenverkehrs an der Küste, Santa Monica. Nicht umsonst wählte
man Santa Monica als Drehort der beliebten Fernsehserie Baywatch aus,
auch Filme wie Titanic, Forrest Gump, Speed oder Der Weiße Hai sind
zumindest in großen Teilen hier gedreht worden. Mit seinen vier
Stränden, die alle strahlend weiß und feinsandig sind zieht
es die Menschen an. Der Santa Monica Pier wurde 1908 erbaut und ist die
älteste ins Meer gebaute Flanierpromenade an der Westküste.
Hier findet man auch eine Achterbahn und ein Riesenrad.
Malibu:
In der Ortschaft Malibu wollen Hollywoodstars und andere Berühmtheiten
unter sich bleiben und haben sich hermetisch von Normalsterblichen abgeriegelt.
|

Downtown L.A.

Universal Studios

Walk of Fame "Elvis"

Venice Beach

Surfer am Venice Beach

Lifeguard

Santa Monica Pier

zurück nach Home
|