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| Eintritt: | $20 | |
| Internet: | www.nps.gov/zion | |
| Im südlichen Utah nahe der Grenze zu Arizona
erheben sich rostrote bis bräunlich-gelbe Sandsteinwände wie Wolkenkratzer. Der Zion NP umfasst 59.308 ha, die in zwei deutlich voneinander getrennte Gebiete zerfallen. Der südliche Parkabschnitt wird vom Hwy. 9 durchquert, er ist der eigentliche Zion NP mit dem gleichnamigen Canyon. Die Gletscher der Eiszeit haben die Schluchten zu Trogtälern ausgehoben und die Kuppen abgeschliffen. Der nördliche Teil ist von der 1-15 zu erreichen und trägt den Beinamen Finger Canyons of the Kolob. Im Gegensatz zum zerfurchten Bryce Canyon beeindruckt der Zion NP durch seine klobigen, rundbuckligen Berge die eine Höhe von 2.350 m erreichen. Das Material des Gebirgsstocks besteht aus 65-225 Mio Jahre altem Sedimentgestein und ist erdgeschichtlich zwischen den älteren Formationen des Grand Canyon und des Bryce Canyon anzusiedeln. In den oberen Lagen wurden aus dem Kalkstein manchmal alle Eisenteilchen und andere Elemente ausgewaschen, so dass die Gipfel oft in grauem oder auch leuchtend hellem Weiß glänzen. Der Park wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von den Weißen entdeckt. Auf Grund seiner Ursprünglichkeit und Monumentalität wurde das Gelände 1909 unter Naturschutz gestellt und 1918 als Nationalpark installiert. Südlicher Parkteil: Etwa 1 km nördlich vom Visitor Center beginnt der sehr zu empfehlende Zion Canyon Scenic Drive von 13 km Länge. Die Schmale Straße ins Tal hinein ist heute nur noch mit einer Shuttle-Busverbindung befahrbar. Der Park ist ganzjährig geöffnet, wegen der Höhenlage sind die Temperaturen im Winter allerdings ausgesprochen kalt. Auch im Frühjahr und Winter gibt es Nachtfrost und auf den Bergkuppen eine leichte Schneedecke. Die beliebteste Jahreszeit ist der Sommer. |
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