| Fahrtzeit | 5 Stunden (incl. Pausen) |
| Entfernung | 130 Meilen |
| Hotel | Hotel Union Square + Frühstück sehr zu empfehlen, zentrale Lage |
| Früh um 08:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Fishermen's
Wharf. Von weitem werden wir schon durch das Geheule der Seelöwen begrüßt.
Die nächsten eineinhalb Stunden verbringen wir auf dem Pier. Man glaubt
gar nicht wie interessant es ist, den Seelöwen beim schwimmen, sonnen,
springen und schlafen zuzuschauen. Vom Pier aus starten auch Boote zum Whale-Watching,
hierfür haben wir leider keine Zeit. Unser Auto lassen wir am Pier stehen und machen uns zu Fuß auf zum Aquarium. Man läuft ungefähr 25 Minuten. Der Eintritt ins Aquarium kostete $17,95, was sich aber voll gelohnt hat, ein unbedingtes Muss! Zu Fuß geht es zurück zu unserem Auto, Parkgebühren $6. Da es gestern schon zu spät war, Carmel anzuschauen, fahren wir jetzt noch mal ein paar Meilen in die falsche Richtung. Den Promi-Ort, wo Clint Eastwood mal Bürgermeister war, wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen, was auch ein riesengroßer Fehler gewesen wäre. Bevor wir die Stadt selber besichtigen, fahren wir den 17-Miles-Drive entlang, das Befahren dieser Straße kostet uns $8,25 weil es eine Privatstraße ist. Ob sich diese Dollars gelohnt haben? Für mich nicht, das muss aber jeder selber entscheiden. Den Anfang fand ich ziemlich langweilig, es gab ein paar Häuser, viele Bäume und noch mehr Golfplätze zu sehen. Nach einem Vogelfelsen mit tausenden von Vögeln und hunderten von Robben, die sich auf einem Felsen sonnten, gab es zum Schluß der Tour auch noch ein paar richtig tolle Villen zu sehen. Carmel selber ist eine super schöne Stadt, man kann sie mit Santa Barbara vergleichen. Alles sehr gemütlich, kleine Fachwerkhäuser und sehr sauber. Am Strand von Carmel machen wir auch einen kurzen Stop, der Strand hat einen super weißen Sand und der Pazifik ein ganz tolles blau. Der kleine Umweg in die falsche Richtung hat sich gelohnt. Um 13:30 Uhr geht es auf dem Highway I weiter Richtung San Francisco. Auf der Fahrt kriegen wir tolle Strände, riesige Kürbis- und Artischockenfelder zu sehen. 20 Meilen vor San Francisco machen wir noch mal in Half-Moon Bay, einem Vorort halt, um eine Kleinigkeit zu essen. In der Stadt kam man sich vor als wäre man in der Kulisse von Truman Show oder Edward mit den Scherenhänden. Alles in der Stadt war irgendwie künstlich, super sauber und penibel. Das erste, was wir von San Francisco sehen, sind die blockartigen Wohngebiete und ganz weit hinten die Golden Gate Bridge. Mit Hilfe unseres Stadtplanes hätten wir unser Hotel sehr schnell gefunden. Leider biegen wir an einer Kreuzung kurz vorm Ziel einmal zu weit links ab und ehe wir uns versehen, überqueren wir die Bay Bridge. Also mussten wir wieder zurück; Gott sei dank konnten wir auf der Insel Treasure Island vom Highway abfahren und wenden und dabei noch ein paar tolle Fotos von der Skyline schießen. Unser Hotel haben wir dann schnell gefunden. Es liegt super zentral, direkt am Union Square und es gibt ein richtiges Frühstück. Das Auto können wir auf dem Hotelparkplatz abstellen, was aber ziemlich teuer ist, für drei Tage bezahlen wir $90. Parken in San Francisco ist aber allgemein teuer, an der Straße bezahlt man für 20 min $8. Abends machen wir noch einen kleinen Spaziergang über den Union Square, die Powell Street hoch und durch Chinatown zurück. |
![]() ![]() Der Pier von Monterey ![]() Der Strand von Carmel |
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