| Frühstück im Preis inbegriffen, wir
sind schon ganz gespannt wie es wohl heute aussieht. Im Restaurant nebenan
bekommen wir unser Frühstück nach Vorlage eines Bons, es sieht
auf jeden Fall besser aus als am Vortag. Es gab Kaffee oder frisch gepressten
O-Saft, drei Schreiben Toast, Butter + Marmelade. Gestärkt machen wir uns auf den Weg. Direkt vor unserem Hotel am Union Square ist der Wendeplatz für die Cable-Cars. Am Schalter kaufen wir uns einen Muni-Pass der 4 Tage gültig ist, damit können wir alle öffentlichen Verkehrsmittel in San Francisco nutzen und das für nur $15. Mit dem Cable Car geht es die Powell Street hoch. So steil hatte ich mir die Straßen nicht vorgestellt und das kommt auf Bildern auch gar nicht richtig rüber, schon beeindruckend. An der California Street steigen wir aus, es sah für uns wie der höchste Punkt aus. Von hier haben wir erstmal nach allen Seiten Fotos gemacht. Zu Fuß machen wir uns dann auf den Weg, Nob Hill einen etwas schickeren Stadtteil zu suchen. Hier ist schon alles noch ein bißchen edler, es gibt schon mal Bäume an der Straße. Weiter in Richtung Lombard-Street, was sich zu Fuß aber als sehr anstrengend erweist. Die steilen Berge, den Rest fahren wir mit der Cable-Car. Bei der Lombard-Street angekommen laufen wir erstmal in die entgegengesetzte Richtung ein ganzes Stück runter, wir erhoffen uns einen Blick auf die Golden Gate Bridge. Wir wollten schon aufgeben, da wir ja auch alles wieder hoch laufen müssen und diese Straße ist verdammt steil, aber dann taucht "sie" im Blickfeld auf. Wieder oben angekommen werden gleich noch Fotos von der Lombard Street und San Francisco geschossen. Von hier hat man einen super Ausblick über die Stadt. Natürlich laufen wir die geschlängelte Straße auch runter, so wie es sich gehört. Aber wer hier eine Riesen Straße erwartet, wird enttäuscht sein. Die Lombard Street ist ganz kurz und besteht nur aus ca. fünf Kurven. Da es jetzt bergab geht, laufen wir zu Fuß weiter zum Bay. Auf dem Weg runter gibt es noch einige schicke Häuser zu sehen, man könnte richtig neidisch werden. Zuerst geht's zum Pier 41. Hier gibt es die Eintrittskarten für Alcatraz, leider ist der ganze Tag schon ausgebucht. Zum Glück bekommen wir noch Tickets für den nächsten Tag. Das heißt, in der Hochsaison unbedingt die Tickets ein paar Tage vorher vorbestellen! Die Überfahrt und die Besichtigung des Gefängnisses kostet $16. Dann suchen wir die berühmte Seehundkolonie zwischen Pier 39 und 41. Von Pier 39 aus ist man näher an den Tieren dran. Der Gestank ist fürchterlich, aber es ist total interessant und wir haben hier bestimmt 45 Minuten verbracht. Nach einem kurzen Shopping-Bummel durch Pier 39 haben wir uns auf den Weg zum Coit Tower gemacht. Von hier soll man eine super Aussicht über die Stadt haben. Es war nur etwas schwierig hinzufinden. Die Straßen die im Stadtplan als Sackgassen ausgezeichnet sind, sind wirklich welche, auch wenn man als Fußgänger unterwegs ist. Dann ging es wieder steil, sehr steil bergauf, erst Straßen und dann noch den Hügel auf dem der Coit Tower steht. Die Aussicht war aber wirklich super! Zu Fuß machen wir uns jetzt auf den Weg zum Financial District. Vorbei an der Transamerica Pyramide und durch die Wolkenkratzerschluchten. Hier ist der einzige Ort in San Francisco wo man wirkliche Wolkenkratzer findet, sonst besteht die Stadt überwiegend aus viktorianischen Häusern. Gleich an den Financial District grenzt Chinatown, dies schauen wir uns jetzt noch mal bei Tageslicht an. Jetzt brauchen wir erstmal eine kleine Pause, es geht zurück zum Hotel. Um die Ecke gibt es einen super Thai-Imbiss, hier holen wir uns was "to go away". Am Union Square finden wir ein Plätzchen auf dem Rasen und essen erstmal in Ruhe. Nach der kleinen Mittagspause setzen wir uns in Bus 28, wir wollen den Alamo Square mit seinen berühmten viktorianischen Häusern besuchen. Irgendwie ist es aber doch nicht der richtige Bus und wir müssen n der Steiner Street aussteigen und noch ein ganzes Stück zu Fuß laufen. Ohne es zu wissen laufen wir durch eines der ärmsten Stadtviertel San Franciscos, das man laut Reiseführer nicht unbedingt besuchen sollte. Hätten wir das vorher gewußt, wäre der Bogen groß gewesen, uns hat es aber nicht geschadet. Am Alamo Square angekommen, schauen wir uns die Häuser an. Hier wurde der Vorspann zu der Sitcom Full House gedreht und die 4 Häuser findet man auf vielen Postkarten. Sie sind aber wirklich schön. Wieder zu Fuß, laufen wir die Fullton-Street runter bis zum Civic Center, bestimmt ein Fußweg von 45 Minuten. Im Hotel angekommen wird erstmal eine Runde geschlafen. Um 18:00 Uhr mache ich mich auf den Weg zur einer kleinen Shopping-Tour. Gleich unten an der Powell Street ist ein großes Einkaufscenter. Nur hier in San Francisco ist es nicht wie in New York, die Geschäfte haben nicht rund um die Uhr offen, die meisten schließen schon um 20:00 Uhr. Heute geht es früh ins Bett, ein sehr anstrengender Tag liegt hinter uns. Ich kann meine Beine nicht mehr bewegen, dieses "Berg hoch und runter" bin ich nicht gewöhnt. Morgen habe ich bestimmt Muskelkater! |
![]() Powell Street
Lombard Street
Seehundkolonie am Pier 39
Aussicht vom Coit Tower zur Lombard Street.![]() Alamo Square |
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