13. Tag: Barstow nach Los Angeles
Fahrtzeit 3 Stunden
Entfernung 164 Meilen
Hotel Raddisson Flughafenhotel



Morgens fahren wir los in Richtung Los Angeles. Je mehr man sich LA nähert, je dichter wird der Verkehr. Als wir LA erreichen, liegt es im Nebel (Smog?) und es sind auch nur noch 18°C. Auf den Highways in der Stadt muß man aufpassen, der Verkehr staut sich und da verlockt es, die linke freie Spur zu benutzen. Aber Vorsicht! - da sind die Amis sehr streng, die linke Spur ist nur für Autos gedacht, in denen sich mehr als eine Person befindet, die mindest Anzahl ist auf den Asphalt gemalt. Damit möchte man Fahrgemeinschaften fördern, damit der Verkehr weniger wird. Man sieht zwar ab und an einen dicken Wagen mit nur einer Person vorbeifahren, aber die können sich die Strafe mit Sicherheit leisten.

Quer durch die Stadt, vorbei an der Skyline von Downtown, die man durch den Smog kaum erkennen kann, fahren wir erst einmal zu unserem Hotel. Wir haben von Deutschland aus schon ein Zimmer im Raddison Flughafenhotel vorgebucht, hier haben wir auch schon unsere erste Nacht nach dem Hinflug verbracht. Im nachhinein stellt sich heraus, das das Hotel zwar total günstig liegt, wenn man vom Flughafen kommt, aber wenn man die Stadt erkunden will, ist es ziemlich weit von den wichtigen Plätzen entfernt.

Heute war es eigentlich geplant, Downtown anzuschauen. Da es dort aber kaum Parkplätze gibt und wenn, dann sind sie sehr teuer, beschließen wir mit der Metro zu fahren. Also machen wir uns auf dem Weg zum Flughafen, hier soll eine Haltestelle sein; dort berichtet uns aber der Busfahrer, dass die Metro-Angestellten gerade streiken und keine Busse und U-Bahnen fahren. Toll! Also mit dem Hotelshuttle wieder zurück zum Hotel.
Hier beschließen wir, dann heute mit dem Auto zum Beach zu fahren. Die Parkgebühren dort sind nicht so hoch wie in Downtown. Wir sind noch geheilt von San Francisco, dort kosteten die ersten 20 Minuten $4 und wir hoffen, dass am Sonntag die Metros wieder fahren.

Über den Highway I, den wir ja schon kennen, kommen wir direkt nach Venice. Unser Auto parken wir zwei Blocks vom Meer entfernt, hier kann man zwei Stunden frei parken.

Zu Fuß geht es los zum Beach, aber auch hier scheint keine Sonne. Es ist so nebelig, das man von der Promenade aus Probleme hat, das Meer zu sehen.

Am Santa Monica Pier laufen gerade Dreharbeiten, es wird so etwas wie eine Show oder ein Konzert gedreht "Heal the Bay". Hier schauen wir ein Weilchen zu, ist schon interessant, vor allem für mich als Mega-Fan von "Baywatch", denn ich habe den Verdacht, es könnte sich auch um Szenen für meine Lieblingsserie drehen. Vielleicht könnte ich ja David treffen ...?!
Auf dem Pier befindet sich ein ganzer Rummel inklusive einer Achterbahn.

Dann gehen wir weiter, vorbei an Baywatch-Türmen immer die Promenade entlang nach Venice. Alles ist so wie im Fernsehen, nur die Rettungsschwimmer sehen nicht ganz so toll aus. Jogger, Inliner und total unterschiedliche Leute, überall Spielplätze, Fitnessgeräte und Basketballfelder, hier ist wenn die Sonne scheint, bestimmt die Hölle los. Wir beschließen, am Sonntag Fahrräder zu mieten und die Promenade entlang zu fahren, wir haben ja von Santa Monica und Malibu noch nichts gesehen. Alles zu Fuß, das ist nicht zu schaffen!




Downtown L.A.

Santa Monica

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14. Tag